Ich dachte Mama braucht nichts
Ich dachte, Mama braucht nichts
Was ich erst verstand, als ich selbst erwachsen wurde
Johanna wächst mit einem Satz auf, den sie nie hinterfragt:
„Ich brauch nichts.“
Ihre Mutter Maria sagt ihn oft. Bei Kleidung, beim Essen, bei Geschenken und bei all den kleinen Dingen, die sie sich selbst eigentlich längst hätte erlauben können.
Für Johanna gehört das einfach zu ihrer Mutter.
Erst später beginnt sie zu verstehen, dass hinter diesem Satz viel mehr steckt. Denn Maria hat nicht erst als Mutter gelernt, zurückzustecken. Schon ihre eigene Kindheit war geprägt von einer Frau, die immer zuerst an andere dachte.
Cecilia. Maria. Johanna.
Drei Frauen. Drei Generationen. Und immer wieder dieselben kleinen Sätze, Gewohnheiten und Entscheidungen.
Dieses Buch erzählt von Familie, Verzicht, Nähe, Streit, Liebe und all den Dingen, die Kinder oft erst Jahre später wirklich begreifen.
Und irgendwann von der Frage:
Was davon möchte man weitertragen – und was darf bei einem selbst enden?
Ein emotionaler Roman über Mütter, Töchter und das, was zwischen den Generationen weitergegeben wird.